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Der Kammerchor Altona wurde 2004 von Uschi Krosch gegründet und widmet sich der A-cappella-Chormusik von bekannten und weniger bekannten Komponistinnen und Komponisten aller Musikepochen.

Charakteristisch ist stets die unkonventionelle Auswahl von Werken älterer und zeitgenössischer Kompositionen rund um ein selbstgewähltes Thema.

Seit November 2017 leitet uns Edzard Burchards.


Wir proben jeden Dienstag (außer in den Schulferien) von 19.30 bis 21.45 Uhr im Gemeindesaal der Christuskirche HH-Eimsbüttel (Bei der Christuskirche 2, 20259 Hamburg, U2 Christuskirche).

Hinweis: In den Sommerferien fallen die Chorproben aus. Am 3. September geht es wieder los.

 

Auf der Suche nach einem neuen Chor? Zur Zeit sind Tenöre und Altstimmen herzlich willkommen!

Kontakt: mail(at)edzardburchards.de

 

Kommende Konzerte:

Unser neues Programm wird etwas "poppiger". U. a. sind die "Five Days that Changed the World" von Bob Chilcott und der "Pyramid Song" von Radiohead geplant. Lasst Euch überraschen! 🙂

Die Konzerte sollen Anfang 2025 stattfinden.

 

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 Rückblick:

 

"Lieblingsstücke"

Im Juni 2024 haben wir Lieblingsstücke aus den inzwischen 20 Jahren unseres Bestehens als Kammerchor aufgeführt:
Bei einem Konzert in der Pauluskirche HH-Alltona, einem Auftritt beim "Nordklang"-Festival (St. Pauli-Kirche) und
einem Auftritt bei der Nacht der Chöre in der St. Petri Kirche - Mönckebergstraße (ca. 21 Uhr)

 

"Mache dich auf! Vom Ende zum Anfang"

Zum 1. Advent, dem Beginn des neuen Kirchenkreises, haben wir den "Totentanz" von Hugo Distler - eine Motette zum Totensonntag - und Musik zum Advent und zu Weihnachten einander gegenübergestellt.

Die Konzerte fanden am 02. und 03. Dezember 2023 in der Pauluskirche HH-Altona und in der Christuskirche HH-Eimsbüttel statt.

 

"In a lonely place"

In diesem Programm kamen italienische Madrigale und ihre Verwandten, französische Chansons und englischen Partsongs zur Aufführung, welche von der Einsamkeit erzählen mit tiefsten Emotionen von Melancholie, jauchzender Freude, aber auch zerstörerischer Wut.

Die Konzerte fanden am 24. und 25. Juni 2023 in der Christuskirche HH-Eimsbütttel und in der Englischen Kirche HH-Neustadt / Church of St Thomas Becket statt.

 

"Magnificat"

Wir führten A-cappella-Vertonungen des Lobpreises Marias vom Frühbarock bis in die Jetztzeit auf. Das Hauptwerk war das Magnificat von Vic Nees für Chor und Solosopran, ansonsten erklangen Werke von Heinrich Schütz, Gottfried August Homilius und Ēriks Ešenvalds.

Die Konzerte fanden am 24. und 25. Juni 2023 in der Christuskirche HH-Eimsbüttel und in der Englische Kirche HH-Neustadt / Church of St Thomas Becket statt.

 

"Mir ward gesagt ..." - Klingende Lyrik

Schon immer haben die Künste sich gegenseitig beflügelt. Besonders die Musik suchte sich oft und gerne Anregungen durch Malerei, Architektur oder Literatur. Komponisten aller Epochen ließen solche Anregungen und Eindrücke in ihre Werke einfließen.

Zu hören waren u. a. Werkkoppelungen von Distler/Rheinberger mit Mörike, Hindemith mit Rilke, Harris/Lindberg mit Shakespeare und Wolf mit Eichendorff.

Die Konzerte fandet statt am 22. und 23 Jan. 2022 in der Christuskirche HH-Eimsbüttel und in der Friedenskirche Otzenstraße.

 

 

Unter dem Titel "LUX ÆTERNA" haben wir am 15./16. Februar 2020 in der St. Petri / HH-Altona und der Paul-Gerhardt-Kirche / HH-Bahrenfeld zwei gegensätzliche und doch auch verwandte Kompositionen einander gegenübergestellt:

In dem 1997 von Morten Lauridsen komponierten fünfsätzigen Werk „Lux aeterna“ werden liturgische Texte mit Bezug auf das "Ewige Licht" (lat. lux aeterna) mit Teilen aus der katholischen Totenmesse (Requiem) kombiniert. Die Musik ist lichtdurchflutet, klar und hell mit vielen Schwebungen und macht so das „Ewige Licht" hörbar.

Einen deutlich ernsteren Charakter hat die „Music for the funeral of Queen Mary“. Henry Purcell schrieb sie 1695 anlässlich des Todes von Königin Maria II. von England. Ohne es zu wissen, komponierte Purcell damit auch sein eigenes Requiem, Teile der „Funeral Music“ wurden zu seiner Beerdigung im selben Jahr aufgeführt. Das Werk besteht aus einem Trauermarsch und einer Canzona (auf der Orgel gespielt) sowie drei Anthems für Chor, in denen Teile der aus der anglikanischen Liturgie stammenden "Funeral sentences" vertont sind.

 

Unter dem Titel "Mythen, Märchen, Melodien" brachten wir am 22. und 23. Juni 2019 (St. Petri / Altona, St. Thomas / Rothenburgsort) ein abwechslungsreiches Programm mit "Phantastischer" Chormusik von Distler, Elgar, Pepping, Barber, Brahms, Ešenvalds zu Gehör. Und es war eine große Freude, das Programm am 14. September 2019 in St. Johannis / HH-Eppendorf wiederholen zu dürfen.


Am 8. Mai 2019, 19 Uhr führten wir das Oratorium „Tenebrae“ in den Stadthöfen, Stadthausbrücke 8 (Hamburg-Innenstadt) auf.
Tenebrae-Aufführung 8. Mai 2019

Näheres zum Werk siehe unten. Zum geschichtlichem Hintergrund siehe Förderkreis Stadthaus


Am 1. und 2. Dezember 2018 haben wir unter dem Titel "O nata lux" unser erstes adventliches/weihnachtliches Konzert gegeben.


Am Dienstag, dem 30. Oktober 2018, 19.30 Uhr in der Krypta des Mahnmals St. Nikolai, Hamburg-Altstadt führten wir das Oratorium „Tenebrae“ auf. Es wurde von Ernst Bechert für Chor, Sprecher und Elektronik komponiert und erinnert sowohl an die Menschen, die Opfer der Naziverbrechen im Stadthaus wurden, als auch an die heutigen Opfer von staatlicher Folter - in Diktaturen und auch manchen demokratischen Staaten.

Eine "Interventionsfassung" des Oratoriums hatten wir am 2. Mai 2018 in den Stadthöfen, Stadthausbrücke 8
(Leitung: Edzard Burchards, Sprecher: Erik Schäfer, Keybord und Elektronik: Ernst Bechert) zu Gehör gebracht.


Am 3. Mai 2018 waren wir Teil der Gedenkveranstaltung anlässlich des 73. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager Neuengamme.

Im April 2018 gaben wir unser erstes Konzert mit Edzard (Heimat - du Ferne: Stücke von Bártok, Ešenvalds, Isaak, Monteverdi, Schubert, Schwarz, Toch, Wolf und Wormsbächer).

 

Seit Ende Januar 2017 traten wir regelmäßig als Chor (verstärkt durch weitere Mitsänger und Mitsängerinnen) bei der Theaterproduktion "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bertolt Brecht im Thalia Theater auf. Die Produktion wurde in der Saison 2018/2019 beendet.


„Nebenher“ waren wir vom 21. bis 24. April 2017 in Budapest und hatten dort mit einem rein modernen Programm (20. / 21. Jahrhundert, Vertonungen von weltlichen Gedichten) zwei wunderbare Konzerte: Samstags im Eötvös József Gimnázium gemeinsam mit dem Chor „Tutta Vocabile“ und sonntags in der Ungarischen Nationalgalerie.

Daneben blieb noch Zeit für gemeinsame Erkundigungen von Budapest und gemeinsames Feiern. Vielen Dank noch an die Sänger und Sängerinnen von „Tutta Vocabile“ für das gemeinsame Singen und die guten Gespräche!